Die TS Herzogenaurach zu Gast in Winkelhaid

Im letzten Heimspiel im Jahr 2013 treffen die Winkelhaider Damen am Samstag 07.12.2013 um 17 Uhr auf altbekannte Gesichter. Bereits im Juli begegnete man den Damen aus Herzogenaurach bei einem Vorbereitungsturnier und konnte damals die Partie knapp mit 18:19 für sich entscheiden.

Nach der bitteren Niederlage am vergangenen Wochenende gegen die HSG Fichtelgebirge stehen die Winkelhaider Handball Damen zwar immer noch auf Platz eins in Bayerns höchster Spielklasse, wollen jedoch trotzdem Wiedergutmachungsarbeit leisten. Obwohl keiner mit einem solchen Erfolg wie im bisherigen Saisonverlauf gerechnet hätte, war die Enttäuschung über die Niederlage bei den Spielerinnen groß. Da man jedoch bekanntlich aus einer Niederlage viel lernen und mitnehmen kann, müssen sich die Damen selbst zur Rechenschaft ziehen, angefangen bei der Trainingswoche und Vorbereitung.
Die Winkelhaiderinnen kämpfen weiterhin ohne die Langzeitverletzen Konni Beck und Anja Briglmeier, jedoch wird der Kader wieder durch Hanna Rücker, Lisa Schilling sowie Torfrau Andrea Schewetschek verstärkt. Spielerisch können die Damen auch wieder auf die Expertise von Coach Željko Cokesa zurückgreifen.
Die Damen des TS Herzogenaurach konnten die letzten drei Spiele für sich entscheiden und befinden sich derzeit mit 13:9 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Eine 60 minütige stabile Leistung zeigten die „Herzis“ gegen Ligakonkurrenten 1. FC Nürnberg. Diese Stabilität über den kompletten Spielverlauf hinweg wird für die Winkelhaiderinnen eine Herausforderung, da diese Leistungsstabilität in so machen Spielen fehlte.
So gilt es für die Winkelhaiderinnen von Anfang an wach zu sein. Auch werden die TSH Damen das Selbstbewusstsein vom vergangenen Wochenende mit nach Winkelhaid bringen, als sie den ASV Dachau „überrollten“ und  die beste erste Halbzeit unter Trainer Udo Hermannstädter spielten . Ein besonderes Augenmerk gilt es auf das Zusammenspiel mit Kreisläuferin Lena Mergner zu richten und Konzentration beim Abschluss, da Herzogenaurach mit Martina Ebersberger und Ellen Mauritz über die besten Torhüterinnen der Liga verfügen.
Die Winkelhaider Damen wollen sich mit einem spannenden Spiel von ihrem Publikum für das Jahr 2013 verabschieden und mit einem Erfolg die frühzeitig Herbstmeisterschaft sichern.
Die TSV Damen hoffen auf zahlreiche Unterstützung im Winkelhaider Sportpark.

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Famose Winkelhaiderinnen zerlegen auch Vizemeister TV Etwashausen

TSV-Handballerinas sind nicht zu stoppen

WINKELHAID — 20:0 Punkte am 10. Spieltag sind eine Wucht. Aber die harte Arbeit der Winkelhaider Handballerinnen wird eben belohnt. So war es auch wieder beim Bayernliga-Heimspiel gegen die Gäste aus Etwashausen, das die TSV-Damen mit 29:20 (11:7) souverän für sich entschieden. Und das, obwohl das Team auf sein Torhüterduo Porzelt und Schewetschek verzichten musste. Vertreten wurden die beiden von der jungen, talentierten Lena Bauer, die regelmäßig im Training der ersten Damen mitwirkt. Für sie als Rückhalt war noch Bianca Turinsky im Aufgebot, die schon auf Bayernligaerfahrung zurückgreifen kann.

Die ersten Minuten müssen für die Zuschauer erst mal schrecklich gewesen sein. Zwar gingen die Gastgeber durch Petzold mit 1:0 in Führung und Lena Bauer zeigte gleich zu Beginn eine starke Parade von außen, aber nach dem 1:1-Ausgleich gab es eine regelrechte Torflaute. Nach zehn Minuten stand es gerade mal 1:1, was zwar von einer starken Abwehrleistung zeugt, aber auch von einem Angriff mit wenig Ideen gegen die anfangs so starke Abwehr von Etwashausen.

Erste Absprachefehler

Doch so langsam kam der Stein ins Rollen: Endlich fielen Tore, aber es schlichen sich auch die ersten Absprachefehler in der Winkelhaider Abwehr ein, die somit Platz für die Kreisläuferin machte. Nun kam auch noch etwas Pech hinzu. Christina Gügel verwarf, was bei ihr wirklich eine Seltenheit ist, nach zuvor zwei erfolgreichen Versuchen einen 7-Meter.

Auf Augenhöhe

Beide Mannschaften befanden sich bis kurz vor Halbzeit auf Augenhöhe, doch einen Tick besser waren die Gastgeber. Verena Götz traf in Unterzahl zum 6:5, was zwar Etwashausen noch mal ausgleichen konnte, aber durch weitere schöne Paraden von Bauer im Tor konnte Winkelhaid mit einem Vorsprung von 11:7 in die Pause gehen.

In Halbzeit zwei versuchten die Gäste nun ihr Glück, in dem sie Kathi Endres in Manndeckung nahmen. Doch das riss große Lücken in den Abwehrverband und wurde durch schnelle Spielzüge und Durchbrüche bestraft und das gleich auf mehrere Arten: 7-Meter, Zeitstrafe oder direkt durch ein Tor. Zu den Strafwürfen durfte nochmal Christian Gügel ran und sie wollte ihren Fehlwurf natürlich wieder gutmachen. Mit Erfolg: Bis zum Schlusspfiff traf sie alle weiteren sechs 7-Meter sicher.

Abwehr bärenstark

Die Abwehr war von Beginn der zweiten Halbzeit an bärenstark, was nun auch die Außenspieler in Szene setzte. Vor allem Gügel und Friedrich konnten so durch schöne Kombinationen den Ball schnell nach vorne und dann natürlich auch ins Tor befördern. Bis zur 43 Minute gelangen den Gästen gerade mal zehn Tore, doch nun ließ Winkelhaid etwas locker und Etwashausen nutze dies sofort mit Kontern und der zweiten Welle. Im Positionsangriff bissen sie sich aber weiter die Zähne an der TSV-Abwehr aus.

Doch nun traf es auch Winkelhaid mit Zeitrafen, die von den Gästen genutzt worden – aber zu diesem Zeitpunkt stand der Sieger bereits fest. Bei einem Vorsprung von 22:12 wurde es ein regelrechter Schlagabtausch, aber Etwashausen kam nicht heran und somit konnten die Winkelhaiderinnen ihren nächsten Sieg feiern.

Für den TSV Winkelhaid spielten: Bauer, Turinsky – Gügel 8/8, Götz 1, Endres 3, Christlein 2, Zahn, Friedrich 5, Daubert 4, Petzold 2, Glowienka 2/1, Rücker, Lichtscheidel 2.

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Nächstes Spitzenspiel in der Bayernliga

Winkelhaider TSV Damen empfangen den Vizemeister der Saison 2012/2013 TV Etwashausen

Am kommenden Samstag empfangen die Damen des TSV Winkelhaid den derzeit Dritten der Bayernliga, den TV Etwashausen. Mit sieben Minuspunkten mussten sich die Gäste bisher nur Fichtelgebierge, Bayreuth und Dachau geschlagen geben. Schon letzte Saison zeigten die Damen des TV Etwashausen was sie drauf haben und beendeten die Saison als Vizemeister in der Bayernliga.

Die Gäste sind eine der Mannschaften in Bayern, die mit einer starken Abwehr agieren und somit dem Gegner kein einfaches Durchkommen ermöglichen. Dies zeigt auch die Statistik, so stellt der TV derzeit die zweitbeste Defensive der Liga. Vor allem aber hat Etwashausen ein sehr strukturiertes Angriffsspiel, das es gilt, frühzeitig zu stören, um dem Gegner kein leichtes Durchkommen zu ermöglichen. So liegt das Hauptaugenmerk der TSV Damen darauf eine gewohnt stabile Abwehr zu stellen.Die vergangenen Spiele des TV haben gezeigt, dass die Mannschaft den Weggang der besten Torschützin der vergangenen Saison gut kompensieren konnte, denn das Spiel konzentriert nicht auf eine einzelne Person, sondern wird auf alle Spielerinnen verteilt. Das bedeutet für Winkelhaid umso mehr, kompakt und agil in der Defensive zu stehen.
Außerdem will die Mannschaft von Zeljko Cokesa am Wochenende besser in das Spiel finden, als vergangenen Sonntag im Pokal gegen TS 1861 Herzogenaurach II und Etwashausen von Anfang in ihrem Spielfluss stören. Keine leichte Aufgabe also, die unsere Damen am Wochenende erwartet. Vor allem da Winkelhaid verletzungsbedingt immer noch auf Konni Beck, Anja Brieglmeir und nun auch auf Lisa Schilling verzichten muss. Die letzten Spiele aber haben gezeigt, dass sich der breite Kader bezahlt macht und der TSV Ausfälle durch eine geschlossene Mannschaftsleistung gut kompensieren kann.
Mit einem Sieg am Samstag könnten die Damen des TSV ihr Polster auf Platz drei weiter ausbauen, vielleicht aber auch auf Platz zwei, wenn Ismaning in Ottobeuren patzt. Ein Grund mehr also, am Wochenende in die Halle zu kommen und die Mädels tatkräftig anzufeuern . Das Team freut sich auf zahlreiche Zuschauer zum nächsten Spitzenspiel wenn es am Samstag heißt, Winkelhaid gegen Etwashausen. Anpfiff ist wie gewohnt um 17.00 Uhr in der TSV Halle am Sportpark in Winkelhaid.

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BHV-Pokal 3.Runde TS 1891 Herzogenaurach 2 – TSV Winkelhaid

Mit dem Pflichtsieg gegen Herzogenaurach II ziehen die TSV Mädels in die 4. Pokalrunde ein

Aller Anfang ist schwer. Ganz unter diesem Motto starteten die Mädels des TSV Winkelhaids am Sonntag in die Pokalpartie gegen die zweiten Damen des TS 1891 Herzogenaurach.  Neben Anja Briglmeier, Laura Porzelt und Konni Beck fiel kurzfristig auch noch Vreni Götz aus. Doch zum Glück kann Trainer Željko Cokesa auf einen großen Kader zurückgreifen. Die Anfangsphase verlief schleppend, traf man bei den Bezirksoberligisten auf eine höchstmotivierte Mannschaft, die den Sieg keineswegs einfach abschenken wollte. Die ungewohnte Abwehrformation der Gastgeberinnen mit doppelter und dreifacher Manndeckung im Rückraum versuchten die TSV Mädels mit vielen Pässen vor der Abwehr zu lösen, was leider meist zu Ballverlusten führte. Auch die sonst starke TSV Abwehr hatte am Anfang Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen. So stand es nach 10 Minuten 4:2 für Herzogenaurach.
In den nächsten Spielminuten konnten die Gastgeberinnen dem Tabellenführer der Bayernliga weiterhin Paroli bieten. Bis zum 8:8 in der 20. Minute waren die beiden Mannschaften gleich auf. Dann zeigte sich aber die Überlegenheit des TSV. Mit einfachen Doppelpass Kombinationen und 1 gegen 1 Aktionen gelang es den Mädels bis zur Halbzeit auf 9:17 wegzuziehen.
In der zweiten Hälfte schloss man an diese Leistung an und zog direkt auf 9:21 davon. Mit mehr Sicherheit in der Abwehr wurden viele Bälle heraus gefischt und mit Kontern der Außen und Kreisläufern abgeschlossen. Besonders erfreulich sind hierbei die 7 Tore von Jana Lichtscheidel und die insgesamt 11 Tore von Christina Gügel. Auch im Positionsangriff wurde nun abgezockter gespielt. Mit den Sperren am Kreis konnten die Rückraumspieler leichter durchbrechen und einfache Tore erzielen. Gegen Ende der Partie nahm es dennoch an Härte zu und die Kreisläufer holten den ein oder anderen 7 Meter heraus, die sicher von Christina Gügel und Lisa Schilling verwandelt wurden.
Zum Schluss gab es noch zwei Highlights für die Mädels des TSV. Catharina Zahn warf das ersehnte 40. Tor und ist der Mannschaft somit – laut Strafenkatalog – einen Kasten schuldig?. Außerdem gelang es Vroni Petzold, der aufgrund einer Schulterverletzung frischgebackenen Linkshänderin, ein Tor aus 9 Metern zu erzielen. Mit dem letztendlich hohen 17:42 Sieg sind die Damen des TSV Winkelhaids nun in der 4. Runde des Pokals.
Bedanken möchten wir uns bei den mitgereisten Fans, die vielleicht nicht das schönste Spiel, dafür aber eine Menge Tore zu sehen bekamen. Am Samstag, den 23.11., spielen die Damen dann zu Hause gegen den drittplatzierten der Bayernliga TV Etwashausen und hoffen bei diesem Spitzenspiel auf die Unterstützung der Zuschauer.
Für den TSV Winkelhaid spielten: Andrea Schewetschek (TW)
Christina Gügel 11/6, Lisa Schilling 3/2, Katharina Endres, Catharina Zahn 4, Sandra Christlein 4, Mona Friedrich 4, Kathrin Daubert 3, Vroni Petzold 1, Tamara Glowienka 3, Hanna Rücker 2, Jana Lichtscheidel 7

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Fans peitschten die Winkelhaiderinnen zum Sieg

TSV-Mädels behalten nach 27:25 im Spitzenspiel gegen Ismaning die Tabellenführung in der Bayernliga

WINKELHAID – Als ungeschlagener Bayernliga-Tabellenführer reisten die TSV-Damen zum Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten nach Ismaning. Und genauso kehrten sie nach dem 27:25-Erfolg am Samstagabend wieder zurück nach Winkelhaid.

Mit der Vorgabe, weiterhin keinen Punkt abzugeben, ging man in das Spitzenspiel und der Start gelang mit einem sicheren 7-Meter-Tor von Christina Gügel und einem Gegenstoßtor von Sandra Christlein. Doch auch Ismaning wollte dieses wichtige Match unbedingt gewinnen, um den Abstand in der Tabelle auf einen Zähler zu verkürzen, so das die „Isis“ von Anfang an dagegenhielten und sofort auf 2:2 ausglichen.

Brisanz war zu sehen

Die Brisanz dieses Spieles war den TSV-Mädels in der Anfangsphase anzumerken, man spielte zu ungeduldig und suchte zu oft erfolglos das Kreisanspiel, worunter der Spielaufbau litt. Doch schöne Einzelaktionen von Katharina Endres und Jana Lichtscheidel, diesmal ungewohnt aus dem Rückraum, brachten die verdiente Führung. Unterstützt durch den gewohnt guten Mittelblock mit Anja Bringlmeir und Vroni Petzold stand die Abwehr sicher und man konnte einige Bälle vom Ismaninger Rückraum erfolgreich blocken.

Was man jedoch in der Abwehr erfolgreich umsetzte und dadurch zu Ballgewinne kommen konnte, wurde wieder durch zu viele unnötige Aktionen an den Kreis zunichte gemacht. Dies wurde durch die Ismaninger Spielerinnen konsequent durch erfolgreiche Kontertore ausgenutzt.

Aufgerüttelt durch die unnötigen Tore der Gegner, erinnerte man sich wieder an die eigene Stärken. Mara Glowienka mit einem schönen Heber und einem kämpferischen Ballgewinn in der Abwehr von Vroni Petzold, abgeschlossen durch einem Gegenstoßtor von Jana Lichtscheidel, bauten den Vorsprung erfolgreich auf 4:8 aus.

Nach einem tollen Anspiel von Glowienka hinter der Abwehr auf Katharina Endres, stand es 5:9, doch man konnte die Isis einfach nicht auf Abstand halten.

Nun lief der Ball besser durch die eigenen Reihen, so dass Mara Glowienka ihre Nebenleute besser „bedienen“ konnte. Davon angetrieben gelang Lisa Schilling ein Durchbruchstor durch die gegnerische Abwehr, so dass man die Führung zum 6:10 ausbauen konnte. Trotz so mancher „Schatten“ im TSV-Spiel gab es auch tolle Aktionen, so z. B. das Anspiel von Vreni Götz von der Eckfahne auf Hanna Rücker an den Kreis, die gleich dreimal in Folge den Ball ins Ismaninger Netz versenken konnte. Nun stand es deutlich mit 7:14 für den TSV.

„Isis“ steckten nicht auf

Die Ismaninger Spielerinnen kämpften jedoch unermüdlich weiter und gaben zu keiner Minute auf. Aber auch der Rückhalt im Winkelhaider Tor stimmte und so scheiterten sie immer wieder an einer gut aufgelegten Andrea Schewetschek im Tor.

Dennoch kamen die Ismaninger wieder heran und Coach Cokesa nahm beim 10:14 in der letzten Minute der ersten Hälfte eine Auszeit mit einer klaren Ansage, doch die Schiedsrichter pfiffen sofort zum Zeitspiel, so dass Ismaning in Ballbesitz und zum 11:14 verkürzen konnte.

Nach dem Pausentee ging der Schlagabtausch in der zweiten Hälfte gleich mit einem Konter auf Hanna Rücker weiter, die durch einen schönen Heber zum 11:15 erhöhte, doch die Isis bestraften die inkonsequente Abwehr der Winkelhaider sofort mit dem Gegentreffer. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Im Angriff durchbrach Glowienka die Ismaninger Abwehr und erhielt hierfür einen 7-Meter, den Christina Gügel gewohnt cool verwandelte. Die Winkelhaider Abwehr stand jetzt gut, so dass der Angriff „sauber“ eingeleitet und erfolgreich abgeschlossen werden konnte, doch Ismaning ließ weiterhin nicht locker und erkämpfte sich wieder den Ball zum 15:17.

Schewetschek grandios

Doch endlich kam die Rückraumgewalt von Kathrin Daubert erfolgreich zum Zug und im nächsten Angriff stellte sie ihr Können im Durchbruch in Unterzahl unter Beweis. Andrea Schewetschek hielt erneut den Winkelhaider Kasten durch tolle Paraden grandios sauber, aber das fehlende Rückzugsverhalten und unnötige Fehler in der Abwehr wurden von Ismaninger Spielerinnen gnadenlos ausgenutzt und der Abstand auf knappe 19:20 verkürzt. In dieser Phase waren erneut die Winkelhaider Angriffe zu kurz und damit die Fehlerquote zu hoch. Auch hier glich die Winkelhaider Torhüterin die Fehler im Angriff durch tolle Paraden aus und nach einem schönen Konterpass auf Mona Friedrich konnte sich Winkelhaid wieder leicht absetzen.

Glowienka nahm sich ein Herz

Nun waren die letzten zehn Minuten angebrochen, die mit lautstarker Unterstützung der TSV Trommler angekündigt wurde. Ismaning spielte nun schön über den Kreis und verkürzte erneut auf 21:24, aber Mara Glowienka nahm sich ein Herz, durchbrach die Ismaninger Abwehr und legte sicher zum 21:25 vor. Nach einer Zeitspielanzeige für Winkelhaid blieb der Wurf im Block hängen und im Gegenzug warf Ismaning das 22:25 und kurz darauf kam die Heimmannschaft sogar nochmals auf zwei Tore heran.

Es folgte eine Auszeit für Winkelhaid bei noch vier Minuten auf der Uhr. Jetzt wurde es nochmals spannend! Die TSV-Trommler und die mitgereisten Fans peitschen ihre TSV-Spielerinnen an. Winkelhaid erhielt gleich nach Wiederanpfiff einen glücklichen 7-Meter, den Christina Gügel routiniert verwandelte. Aber Ismaning legte sofort mit einen Rückraumtor nach. Nach einem Foul an Sandra Christlein und die dadurch bedingte Unterzahl der Heimmannschaft, hätte man das Spiel nun ruhiger gestalten können. Doch die Isis kamen in Ballbesitz und schlossen durch ein Rückraumtor erfolgreich zum 25:26 ab. Doch Andrea Schewetschek hielt durch eine erneute Parade den Winkelhaider Auswärtssieg fest, denn durch den Ballgewinn konnte man zum 25:27 und Endstand einnetzen.

Ausgelassene Feierstimmung

Nach Abpfiff feierten Spielerinnen und Fans ausgelassen die zwei Punkte. Damit stehen die Handballerinas jetzt zu recht mit 18:0 ungeschlagen auf Platz eins der Bayernliga. Doch dies ist nur eine Momentaufnahme, denn am 23. November um 17 Uhr steht bereits das nächste Spitzenspiel an. Die Heimpartie gegen den Tabellendritten TV Etwashausen.

Für den TSV Winkelhaid spielten: Andrea Schewetschek – Christina Gügel 6/6, Lisa Schilling 1, Verena Götz, Katharina Endres 2, Sandra Christlein 1, Anja Briglmeir, Mona Friedrich 2, Katharina Endres. Kathrin Daubert 5, Vroni Petzold, Mara Glowienka 3, Hanna Rücker 5, Jana Lichtscheidel 2

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TSV-Express überrollt Taufkirchen

Ex-Relegationsgegner wurde mit 35:21 aus der Halle geschossen
In Winkelhaid hatten sie sich sehr geärgert. Über die Provokationen der Gäste aus Taufkirchen im Vorfeld. Nach dem Spiel musste man allerdings konstatieren, dass der Schuss ordentlich nach hinten losgegangen ist. Denn die dadurch extra motivierten Winkelhaiderinnen zerlegten die Taufkirchenerinnen förmlich und haben sich mit dem 35:21 auch noch für das Relegationsaus am Ende der Saison 2011/2012 revanchiert.

Winkelhaid gab vom Anpfiff ab Vollgas. In wenigen Minuten, genauer gesagt in vier, setzte sich die Heimmannschaft mit 5:0 ab, bis Taufkirchen endlich das erste Tor gelang. Winkelhaid zeigte wieder eine Abwehrleistung, die bis jetzt in der Liga noch ihresgleichen sucht. Immer wieder wurden Rückraumwürfe, Durchbrüche oder Anspiele an den Kreis versucht. Doch entweder scheiterten die Gäste an der Winkelhaider Abwehr, oder wieder an der stark anfangenden Andrea Schewetschek im Tor.

So benötigte Taufkirchen 30 Minuten für acht Tore. Dies ist eine Bilanz, die man eher im Verborgenen halten sollte. Und klar war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls, Winkelhaid zeigte auf der Tribüne und am Feld Spitzenleistung. Damit war die Schmach aus der Relegation beseitigt.

Kleiner Bruch nach der Pause

Nach der Halbzeit gab es einen kleinen Bruch in der Abwehr, so dass Taufkirchen doch noch an seiner Tor-Statistik arbeiten konnten. Doch Winkelhaid hatte sich schnell wieder gefangen und der TSV-Express nahm wieder volle Fahrt auf.

Nachdem Konni Beck immer noch verletzt ist, zeigte Kathi Endres von der halb-linken Position wieder, dass sie in der Liga zu einer der Top-Rückraumspielerinnen gehört. Sie hatte zwar nicht die Trefferquote aus Dachau, überzeugte aber wieder mit einer starken Leistung. Eine weitere Schlüsselspielerin war Vreni Götz: klein, wuselig und mit immer guter Laune. Erst hatte sie nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Shooterin Kathrin Daubert, als Rechtshänderin die halb-rechte Position übernommen und nun auch gegen Taufkirchen die Mitte. Mittels Eins-gegen-Eins-Situationen riss sie immer wieder Lücken für ihren Kreis und holte auch den ein oder anderen Siebenmeter raus.

Bei den Freiwürfen war dann Christina Gügel gefragt. Routine, ein scharfer Blick und schwupp war das nächste Tor auf ihrem Konto. Ganze acht von acht Strafwürfen zeigten wieder, dass sie zu einer der gefährlichsten Siebenmeter-Schützinnen überhaupt gehört.

Lob gab es derweil sogar vom gegnerischen Coach: „Es ist toll, egal wie ihr durchwechselt, es stehen immer die besten Sechs am Platz.“

Ein weiterer Pluspunkt des TSV: Torhüterin Schewetschek tat sich nach der Pause schwer, ins Spiel zu finden. Eine Top-Mannschaft wie Winkelhaid hat aber auch zwei Top-Torhüterinnen. So zeigte Laura Porzelt zwar nicht eines ihrer besten Spiele, aber mit Sicherheit wird sich die ein oder andere Spielerin aus Taufkirchen noch länger an sie erinnern. Eng wurde es zwar nie, aber Porzelt behielt stets einen kühlen Kopf und sorgte vor allem bei freien Würfen von sechs Metern für Furcht und Schrecken.

Wie wohl die gesamte Winkelhaider Mannschaft in der Liga nach sieben Siegen in Serie mittlerweile schwer gefürchtet sein dürfte. Nachdem die TSV-Mädels seit Wochen nun schon von der Tabellenspitze grüßen, wäre es vielleicht angebracht, das Saisonziel zu revidieren. Denn wenn die Winkelhaiderinnen so weiterspielen, geht‘s nicht mehr um den Klassenerhalt, sondern um die Meisterschaft!

Für den TSV Winkelhaid spielten: Schewetschek, Porzelt – Gügel 10/8, Schilling, Götz 3, Endres 4, Christlein 2, Briglmeir, Friedrich 8, Daubert 1, Petzold, Glowienka, Rücker 3, Lichtscheidel 4.

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(Lautstarke) Revanche in der Bayernliga?

In der Bayernliga empfangen die Handballerinnen des TSV Winkelhaid den SV-DJK Taufkirchen, die den Winkelhaidern noch gut im Gedächtnis sein dürften. Weniger aufgrund der überzeugenden Leistung, sondern eher wegen der lautstarken Fanunterstützung.

Keine schönen Erinnerungen dürften die TSV Damen an die letzten beiden Partien gegen die DJK haben. Denn es waren die Relegationsspiele zum Aufstieg in die Bayernligasaison 2012/13, die die Winkelhaiderinnen beide Male verloren haben und somit den Aufstieg in Bayerns höchste Spielklasse verpassten. Wie heißt es aber so schön: „Lieber spät als nie!“ Ein Zusatz wäre noch: „Und zwar wie!“ Mit dem neuen Trainer Zeljko Cokesa konnten die Winkelhaider Handballerinnen nur ein Jahr später und nach einer sensationellen Saison, mit nur einer Niederlage und einem Unentschieden den Bayernligaaufstieg feiern. Diesen Schwung nahmen  die Winkelhaiderinnen mit in die neue Saison  und weisen bis zum jetzigen Zeitpunkt eine makellose Bilanz vor. Grund dafür ist sicherlich die mannschaftliche Stärke der TSV Mädels, denn zu keinem Zeitpunkt, trotz Rückstand, gab man sich auf und kämpfte 60 Minuten lang, was bisher auch immer belohnt wurde.          Der SV-DJK Taufkirchen konnte nach dem Aufstieg die Klasse in der Bayernliga halten, wenn auch nur knapp auf dem elften Tabellenplatz. Dieses Jahr sieht es bisher besser aus. Zurzeit belegen die Taufkirchnerinnen den sechsten Tabellenplatz mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 6:6. Auf Seiten der DJK sind lediglich zwei Abgänge zu melden, dagegen verstärkte man sich aber neben der Torwartposition mit Janine-Jennifer Völkel, auch mit den Spielerinnen Wiebke Orth, Lisa Cesinger, Jessica Putzke und einigen A-Jugend Spielerinnen.
Ob am Samstag wieder so viele Gästefans wie beim Relegationsspiel 2012 den Weg nach Winkelhaid finden werden, um ihre Mannschaft lautstark zu unterstützen, sei vorerst dahingestellt. Am Ende wird nur die Leistung auf dem Feld über Sieg und Niederlage entscheiden. Darüber sind sich die Damen des TSV sehr wohl bewusst und werden auch an diesem Wochenende wieder mit vollem Engagement und Kampfgeist antreten, um in dieser Partie hoffentlich als Sieger vom Platz zu gehen.

Die Damen freuen sich über viele mitfiebernde Fans, also kommt am Samstag den 26.10.13 um 17:00 Uhr in die Winkelhaider Halle und unterstützt lautstark unsere bisher ungeschlagen Mädels.

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Mit der Halbzeit kommt die Wende

Winkelhaider Damen gewinnen in Dachau 26:36 und bleiben somit weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Mit einem ausgedünnten Kader reisten die Winkelhaider Damen nach Dachau, denn zusätzlich zur immer noch verletzten Kathrin Daubert kam hinzu, dass auch Tamara Glowienka und Torfrau Laura Porzelt als Unterstützung fehlten. Aber nicht nur das, auch die bisher beste Werferin Konni Beck, die sich gegen den 1. FCN am Ellenbogen verletzte, musste sich nach der Diagnose Bänderriss im Ellenbogen entschuldigen.
Nichts destotrotz, die Vorgabe von Coach Cokesa war relativ einfach, der nächste Sieg muss her und um dies zu schaffen, verlangte er von seinen Mädels volle Konzentration im Angriff genauso wie in der Abwehr. Klare Ansagen, Spielzüge bis zur Torchance und keinesfalls Bälle leichtfertig herschenken. Das sollten die Mittel sein um im 6. Spiel als Sieger hervor zu gehen. Doch von Anfang an sahen die Zuschauer etwas anderes und zwar eine stark anfangende Mannschaft aus Dachau, so wie eine Gastmannschaft aus Winkelhaid, die im Angriff viel zu nervös und in der Abwehr zu halbherzig agierte. Das 1:2 sollte vorerst die letzte Führung für die Gäste aus Winkelhaid sein. Eher ungewöhnlich für den Winkelhaider Coach aber notwendig war es eine frühe Auszeit zu nehmen.
Cokesa forderte mehr Präsenz in der Abwehr um den Abstand so gering wie möglich zu halten und endlich mit mehr Stolz aufzutreten. Braucht man sich ja als Tabellenführer nicht zu verstecken. Doch die Rechnung hat man ohne die beiden Unparteiischen gemacht. Innerhalb kürzester Zeit hagelte es Zeitstrafen für den TSV, stand man sogar kurzfristig nur mit 3 Spielerinnen auf dem Feld. So war es natürlich schwer Dachau nicht davon laufen zu lassen, denn die Gastgeberinnen erhielten immer wieder die Chance durch 7 Meter sich weiter ein sicheres Polster zu schaffen. Mehr als 4 Tore Abstand beim 10:6 sollten es aber für Dachau nicht werden. Denn Torfrau Schewetschek hatte wieder einen prima Tag erwischt und brachte so die Dachauer Damen zum verzweifeln. Dadurch wurde auch die Abwehr wachgerüttelt und man stand nun immer sicherer, was sich auch im Angriff bemerkbar machte. So konnte man bis zur Halbzeit nicht nur das Schlimmste verhindern, sondern bis auf ein Tor zum 16:15 ranzukommen.
In Halbzeit zwei sahen nun die Zuschauer was eine Spitzenmannschaft ausmacht. Denn nicht nur auf den Gegner hat man sich nun voll und ganz eingestellt, sondern auch auf die beiden Schiedsrichter aus Haunstetten. Bekam man in Halbzeit 1 noch 6 Zeitstrafen, war es in Halbzeit 2 nur noch eine. So fiel es natürlich leichter den Sieg in Angriff zu nehmen. Nach dem Anpfiff holte man sich den Ausgleich und direkt danach die Führung und diese gab man ab da nicht mehr ab. Allen voran Kathi Endres, die mit ihren insgesamt 8 Treffern beste Werferin des Spiels war, zog der TSV langsam aber sicher davon. Bis zum 21:22 konnte Dachau noch mithalten, aber irgendwie schien auf einmal die Kraft weg zu sein. Winkelhaid startete einen Lauf von 6 Toren zum 21:28 Stärkstes Mittel war hier wohl die zweite Welle, aber auch starke Anspiele zu Sandra Christlein an den Kreis brachten die Gäste immer wieder zum Jubeln. Sichere Tore brachte auch Christina Gügel, die vom 7 Meterpunkt zeigte wie abgezockt sie ist, und versenkte den Ball 6  mal im Netz und das von 6 Versuchen. Auch Dachau bekam 6 mal die Chance vom Punkt, aber öfter als 2 mal ließ sich Andrea Schewetschek nicht überwinden.
Wenn man bedenkt wie schlecht die Gäste ins Spiel gefunden haben, ist es umso erfreulicher dass man sich bis zum Schlusspfiff einen Vorsprung von 10 Toren erarbeitet hat.
Für den TSV spielten im Tor: Andrea Schewetschek Gügel 6/6, Schilling, Götz  4, Endres 8, Thom 1, Zahn 1, Briglmeir 1, Friedrich 4, Petzold 2, Rücker 3, Lichtscheidel 2, Christlein 4

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Winkelhaider Handballerinnen zu Gast beim ASV Dachau

Duell der Landesligameister
ASV Dachau -TSV Winkelhaid

Nachdem die Winkelhaider Damen am fünften Spieltag einen packenden Last-Minute-Sieg gegen den 1.FCN Handball 2009 eingefahren haben, gastieren diese am kommenden Wochenende beim ASV Dachau.  Mit 4:6 Punkten stehen die Aufsteiger aus Dachau derzeit auf Platz 8 der Tabelle. Die Mannschaft von Trainer Dreckmann, die unter anderem acht Neuzugänge zu verbuchen hat, gewann bisher zwei ihrer drei Heimspiele. Dass die Gastgeberinnen nicht zu unterschätzen sind, zeigen demnach die zwei Siege über den HSV Bergtheim und den Kissinger SC.
Für die TSV-Damen aus Winkelhaid heißt es, die Vielzahl von technischen Fehlern aus dem letzten Spiel deutlich zu reduzieren, die erarbeiteten Torchancen zu verwerten und demnach konzentriert zu agieren und frei aufzuspielen.
More Drama, Baby?! Nein Danke!
Was die Winkelhaiderinnen an Teamgeist, Schnelligkeit und Kampf in den letzten fünf Minuten gegen die FCN-Damen gezeigt haben, muss in den nächsten Spielen von Anfang an abgerufen werden.
Verzichten muss der TSV weiterhin verletzungsbedingt auf Kathrin Daubert sowie aus privaten Gründen auf Tamara Glowienka und Laura Porzelt. Da der ASV Dachau sein letztes Heimspiel knapp gegen den SV-DJK Taufkirchen verloren hat, kann davon ausgegangen werden, dass sie dem bisher ungeschlagenen Tabellenführer Paroli bieten und sich auf die bisher gezeigte Heimstärke besinnen werden.
Fahrt mit und unterstützt die Damen des TSV Winkelhaid dabei, mit zwei weiteren Punkten gegen den Abstieg vom Stadtwald heimzukehren.
Anpfiff ist am kommenden Samstag um 16.30Uhr in der Georg-Scherer-Halle.
Wir freuen uns auf euch!!!

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Dramatik pur im Derby gegen den 1. FC Nürnberg 2009

58 Minuten reichen nicht! Winkelhaid dreht das Spiel in den letzten Minuten und bleibt weiterhin in der Bayernliga ungeschlagen!
Bei  den Zuschauern muss man sich wohl entschuldigen, denn spannender hätte  man es aus Sicht des TSV nicht mehr machen können. Nachdem man 55  Minuten einem Rückstand hinterher rennt, um den Abstand so klein wie  möglich zu halten, passiert am Ende des Spiels auf einmal das  Unglaubliche…

Die TSV Damen aus Winkelhaid haben 55 Minuten ihre bisher schlechteste Leistung der noch jungen Saison abgeliefert. Sie konnten zwar dran bleiben und die Torhüterinnen Andrea Schewetschek und Laura Porzelt hielten die Winkelhaiderinnen im Spiel, doch fanden sie über lange Phasen kein probates Mittel gegen die offensive Abwehr und Spielweise der FCN-Damen.
Nachdem die Winkelhaiderinnen lange Zeit vergessen hatten wie man richtig Handball spielt, zunehmend viele technische Fehler präsentierte und in der Abwehr nicht richtig verteidigte, legte der FCN immer wieder vor und konnte den TSV, lange mit teilweisen drei Toren, auf Abstand halten. Viele ungenutzte Chancen hinderten die Winkelhaider an einer frühzeitigen konsequenten Aufholjagd und trieben sich selbst und die zahlreichen Zuschauer schier zur Verzweiflung.
Hoffnung auf Besserung kam das erste Mal bei einem Stand von 17:17 auf, doch dieser wurde dann im Spielverlauf bei einem Stand von 18:20 und einem verworfenen Siebenmeter zunichte gemacht. Zu diesem Zeitpunkt waren noch ca. vier Minuten zu spielen und nur noch wenige Winkelhaider Fans hatten die Hoffnung auf einen Sieg.
Was dann kam, war an Dramatik und Stimmung in der TSV Halle nicht zu überbieten. Innerhalb der letzten Minuten zeigten die Damen des TSV was diese Mannschaft ausmacht. Als ob ein Schalter umgelegt wurde, sah man nun endlich das bekannte Gesicht der Winkelhaider Damen: Teamgeist, Schnelligkeit und Kampf! Durch die Umstellung des Trainer Cokesa auf eine 5:1 Abwehr, konnte Vroni Petzold die Mannschaft durch überragenden Abwehraktionen und den daraus resultierenden Kontern mit Sandra Christlein zum Sieg führen. Ca. vier Minuten reichten aus um von einem 18:20 Rückstand auf die Siegerstraße mit 22:20 zu gelangen.
Der Club hatte gute Mittel gegen den TSV gefunden und führte berechtigterweise fast über die komplette Spielzeit. Glücklicherweise aber dauert ein Spiel 60 Minuten und diese nutzte der TSV wieder einmal für sich und holte zwei weitere Punkte gegen den Abstieg.
Die Winkelhaider Damen haben nun ihr fünftes Spiel in Folge gewonnen und bleiben somit weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze in der Bayernliga.
Tor: Andrea Schewetschek, Laura Porzelt
Spielerinnen: Christina Gügel 2/2, Lisa Schilling 1, Vreni Götz 2; Kathi Endres, Konni Beck 7; Sandra Christlein 4, Anja Briglmeir, Mona Friedrich, Vroni Petzold 1, Mara Glowienka 3, Hanna Rücker, Jana Lichtscheidel 2

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